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Reinhard Hepper

 

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Mentale Höhenflüge

Mentale Höhenflüge

Mit Drachen oder Gleitschirm zu den Wolken

Synergie: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“
Aristoteles

Ohne Angst und Unsicherheit

Absolute Leere im Kopf!

Das soll jetzt nicht heißen, dass ein Wettkampf- oder Streckenpilot hohl in der Birne ist.
Nein, eher das Gegenteil ist der Fall.
Das Gleitschirm- und Drachenfliegen ist zu 80% Kopfsache! Wer mehr als 20% Körper bringen muss macht ganz klar etwas falsch.
Da die Fliegerei zu einem sehr hohen Anteil im Kopf passiert ist es unbedingt notwendig, einen klaren Kopf für die wirklich wichtigen Gedanken und Intuition zu haben.
Der Gedankengang darf nicht blockiert sein. Die hauptsächlichen Blockaden sind Angst und Unsicherheit und der dadurch erzeugte Stress.
Wenn jemand Angst vor einem (am Beispiel GS) Einklapper hat oder sich jetzt nicht ganz sicher ist, ob er den Start bei Null-Wind schafft, ja wie soll denn solch ein Pilot noch einen klaren Gedanken fassen, z.B. ob es jetzt besser ist nach dem Start erst einmal aufzudrehen oder gleich auf die andere Talseite zu gleiten???
Um den Kopf frei zu bekommen ist es erst einmal Voraussetzung, dass man sein Fluggerät und die Situation im Griff hat. Man muss sich sicher sein, dass man z.B. einen Einklapper beherrscht. Man muss sich überhaupt sicher sein, alle normalen Flugsituationen im Griff zu haben.

Nur wer sein Ziel kennt, findet seinen Weg.
Lao-tse

Damit Du das erreichen kannst, ist mentales Training mit ständigem Üben der wichtigsten Flugfiguren unbedingt notwendig.

Um zu dieser "absoluten Leere im Kopf" zu kommen, muss man sich vorher intensiv mit der Fliegerei auseinandersetzen. Man muss sich theoretisch und praktisch schulen, sich trainieren, seine Reaktionen und Manöver perfektionieren.

Gleitschirm ohne EinklapperErst, wenn man sich "keine Gedanken" mehr über das Beseitigen eines Einklappers machen muss, ist man so weit, dass man eine Art Leere im Kopf produzieren kann.

Auf diesem freien Kopf kann man dann aufbauen, man hat Platz für Beobachtungen. Man ist aufnahmefähiger, sensibler gegenüber dem, was um einen herum passiert.

Jetzt erst fällt einem auf, dass man einen leichten Windstoß von links nach rechts spürt, also steht der nächste Bart rechts von einem. Erst jetzt sieht man an einer bestimmten Stelle des Hanges die Blätter der Bäume wackeln, also sieht man die Thermik im diesem Bereich aufsteigen. Erst jetzt ist man fähig den Piloten mit dem besten Steigen im Umkreis von 1000m zu erkennen.

Das sind alles Sachen, die einem eben nicht auffallen, wenn man damit beschäftigt ist in der Thermik zu bleiben, den Klapper zu beseitigen, die Kiste stabil zu halten oder vor lauter Angst immer wieder nach oben zu seinem Fluggerät schaut. (Autor: Armin Appel)

Du wirst:

Visualisieren(Denk-)Blockaden in Stress-Situationen auflösen
  • dadurch adäquat in kritischen Situationen handeln, Stressbeherrschung,
Visualisierung von
  • Bewegungsabläufen um diese zu verbessern oder umzutrainieren,
  • neuen Flugmanövern, Techniken und kritischen bzw.
  • Extremsituationen (Start, Landung, Klapper....)
Erhöhung Deiner
  • Selbstsicherheit, Motivationssteigerung, Reaktionsfähigkeit
  • Konzentration, Leitungssteigerung & -optimierung, Durchhaltevermögen
  • Schwächen zu Stärken machen
Verbesserung
  • Deiner kognitiven Fähigkeiten (Kopfarbeit)
  • Deines Fluggefühls
  • Deiner Flugtechnik
  • Deines Durchhaltevermögens
  • Deines eigentlich verfügbaren Leistungspotenzials
Mentales Techniktraining:
  • Analyse
  • Zielsetzung
  • Flow-Zustände (Trance)
  • Entspannungstechniken
  • Innerer Dialog, Affirmationen
  • Stärken stärken
  • Stress-Bewältigung
  • Umgang mit Angst und Wettkampfdruck
"Mit der Schwerkraft kann man nicht verhandeln"
Sonny Crockett in Miami Vice

ohne AngstBei Notsituationen könnte Angst tödlich sein. Wenn wir mit unserem Fluggerät in einen unkontrollierten Zustand geraten und wir nicht in der Lage sind, z.B. die einfachen Bewegungen eines Rettungsgerätewurfs auszuführen. Hier ist es unbedingt notwendig während eines jeden Fluges mal den Griff zum Rettungsgerät zu simulieren.
Denn die Automation dieser Bewegung und Verinnerlichung anderer Situationen kann unser Leben retten.

Durch Start, Landung, Einpacken / Abbauen, wieder zum Startplatz, neuer Start, haben wir nur wenig Wiederholungsmöglichkeiten an einem Flugtag.
Desto wichtiger, somit äusserst sinnvoll, ist das mentale (innerliche) Trainieren von Flugfiguren & -situationen mit deren Bewegungsabläufen und das Aufbauen mentaler Stärke.

In der Verkehrsfliegerei werden Piloten darauf trainiert in Krisensituationen sich stets die Frage zu stellen: "Fliegt das Ding noch?" Diese Frage hilft, die aufsteigende Panik zu bekämpfen und ruhig Gegenmaßnahmen einzuleiten.


Ein faszinierendes Beispiel für mentale Stärke ist 
Chesley B. Sullenberger, 
der Pilot, der einen Airbus erfolgreich auf dem Hudson vor New York notwasserte. Ich bewundere diesen Menschen.
Insgesamt verstrichen dreieinhalb Minuten zwischen dem Ausfall der Triebwerke und der Landung, bei 250km/h und mit 155 Menschen an Bord.

Bei der Notwasserung musste er mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen. Er musste die Nase nach oben ziehen, damit das Flugzeug nicht einen Überschlag machte und auf dem Wasser zerbrach. Er musste beide Tragflächen genau parallel ausrichten und darauf achten, dass der Airbus mit der richtigen Geschwindigkeit auf dem Fluss aufkam.
Hört sich fast wie eine Landung mit dem Drachen an, nur das Ausstoßen fehlt.

Diese innere Stärke lässt sich trainieren: Sie macht Heldentaten wie diese sensationelle Airbus-Notlandung erst möglich.

erfolgreichJeder Luftverkehrs-Pilot hat "auswendig parat", was er in Notsituationen zu tun hat und diese werden im Flugsimulator trainiert, also ganz praktisch visualisiert.
Sullenberger zeigt wie er, in einer absoluten Ausnahmesituation, punktgenau das zu leisten imstande war, was er jahrzehntelang trainiert hatte.
Luftverkehrspiloten sagen, dass es von Vorteil ist, wenn Situationen vorher mental trainiert wurden.
Dies gibt ihnen das Gefühl mehr Zeit zur Verfügung zu haben und schneller reagieren zu können. Flugsituationen werden dort nach dem Konzept des mentalen Trainings aufbereitet und trainiert.


Ob Sie glauben, dass Sie etwas können,

oder glauben etwas nicht zu können,
Sie haben immer Recht.
(Henry Ford)

Dies wirst Du erreichen:

  • Steigerung des Selbstbewusstseins, Selbstmotivation
  • Steigerung der Konzentration während des Fluges und Wettbewerbes
  • Mentale Stärke bringt mehr Ausgeglichenheit, Ruhe und Gelassenheit
  • Bessere Beherrschung und Harmonie zwischen Dir und Deinem Fluggerät
  • Technik- und Talent-Potentiale optimal ausschöpfen
  • Umgang mit negativen Erlebnissen oder Erwartungen, Ängsten z.B. nach Fehlstart/Crashlandung
  • Innere Haltung und Einstellungen, gedankliche Szenarien und Bilder verändern
  • Umgang mit unerwünschten Gefühlen und Verhaltensweisen,
  • z. B. Selbstzweifel, Ungeduld, Unbeherrschtheit

Fliegen - mit mentale Stärke zu ungeahnten Weiten

Durch Mentaltraining lernst Du auf Deine Intuition zu hören, kannst Blockaden abbauen und mit störenden Faktoren wie Druck, Angst, Lampenfieber und Nervosität besser umgehen. Du änderst einschränkende Einstellungen in unterstützende Glaubenssätze. Deine Potenziale und Ressourcen wirst Du voll nutzen. Du entwickelst emotionale Stabilität, die Grundvoraussetzung für gutes, sicheres Fliegen.


Alles, was wir sind, ist das Ergebnis dessen,

was wir gedacht haben
(Buddha)

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