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Mentale
Höhenflüge
Mit
Drachen
oder Gleitschirm zu
den Wolken
Synergie:
„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“
Aristoteles

Absolute Leere im Kopf!
Das soll jetzt nicht heißen, dass
ein Wettkampf- oder Streckenpilot hohl in der Birne ist.
Nein, eher das Gegenteil ist der Fall.
Das Gleitschirm- und Drachenfliegen ist zu 80% Kopfsache!
Wer mehr als 20% Körper bringen muss macht ganz klar etwas
falsch.
Da die Fliegerei zu einem sehr hohen Anteil im Kopf passiert ist es
unbedingt notwendig, einen klaren
Kopf für
die wirklich wichtigen Gedanken und Intuition zu haben.
Der Gedankengang darf nicht blockiert sein. Die
hauptsächlichen Blockaden sind Angst und Unsicherheit und der
dadurch erzeugte Stress.
Wenn jemand Angst vor einem (am Beispiel GS)
Einklapper hat oder sich jetzt nicht ganz sicher ist, ob er den Start
bei Null-Wind schafft, ja wie soll denn solch ein Pilot noch einen
klaren Gedanken fassen, z.B. ob es jetzt besser ist nach dem Start erst
einmal aufzudrehen oder gleich auf die andere Talseite zu gleiten???
Um den Kopf frei zu bekommen ist es erst einmal Voraussetzung, dass man
sein Fluggerät und die Situation im Griff hat.
Man muss sich sicher sein, dass man z.B. einen Einklapper beherrscht.
Man
muss sich überhaupt sicher sein, alle normalen Flugsituationen
im Griff zu haben.
Nur wer sein Ziel kennt, findet
seinen Weg.
Lao-tse
Damit Du das erreichen kannst, ist mentales
Training
mit ständigem Üben der wichtigsten
Flugfiguren unbedingt notwendig.
Um zu dieser "absoluten Leere im Kopf" zu kommen, muss man sich
vorher
intensiv mit der Fliegerei
auseinandersetzen. Man
muss sich theoretisch
und praktisch schulen, sich
trainieren, seine Reaktionen und Manöver perfektionieren.
Erst,
wenn man sich "keine Gedanken" mehr über das Beseitigen eines
Einklappers machen muss, ist man so weit, dass man eine Art Leere im
Kopf produzieren kann.
Auf diesem freien Kopf kann man dann
aufbauen, man hat Platz für Beobachtungen. Man ist
aufnahmefähiger, sensibler gegenüber dem, was um
einen herum passiert.
Jetzt erst fällt einem auf, dass
man einen leichten Windstoß von links nach rechts
spürt, also steht der nächste Bart rechts von einem.
Erst jetzt sieht man an einer bestimmten Stelle des Hanges die
Blätter der Bäume wackeln, also sieht man die Thermik
im diesem Bereich aufsteigen. Erst jetzt ist man fähig den
Piloten mit dem besten Steigen im Umkreis von 1000m zu erkennen.
Das sind alles Sachen, die einem eben nicht
auffallen, wenn man damit
beschäftigt ist in der Thermik zu bleiben, den Klapper zu
beseitigen, die Kiste stabil zu halten oder vor lauter Angst immer
wieder nach oben zu seinem Fluggerät schaut. (Autor: Armin
Appel)
Du wirst:
(Denk-)Blockaden
in Stress-Situationen auflösen
- dadurch adäquat in kritischen
Situationen handeln, Stressbeherrschung,
Visualisierung
von
- Bewegungsabläufen um diese zu
verbessern oder umzutrainieren,
- neuen Flugmanövern, Techniken
und kritischen bzw.
- Extremsituationen (Start,
Landung, Klapper....)
Erhöhung
Deiner
- Selbstsicherheit,
Motivationssteigerung, Reaktionsfähigkeit
- Konzentration, Leitungssteigerung
& -optimierung, Durchhaltevermögen
- Schwächen zu Stärken
machen
Verbesserung
- Deiner kognitiven Fähigkeiten
(Kopfarbeit)
- Deines Fluggefühls
- Deiner Flugtechnik
- Deines Durchhaltevermögens
- Deines eigentlich verfügbaren
Leistungspotenzials
Mentales
Techniktraining:
- Analyse
- Zielsetzung
- Flow-Zustände (Trance)
- Entspannungstechniken
- Innerer Dialog, Affirmationen
- Stärken stärken
- Stress-Bewältigung
- Umgang mit Angst und Wettkampfdruck
"Mit der Schwerkraft kann man
nicht verhandeln"
Sonny
Crockett in Miami Vice
Bei Notsituationen
könnte Angst tödlich sein. Wenn
wir mit unserem Fluggerät in einen unkontrollierten Zustand
geraten und wir nicht in der Lage sind, z.B. die einfachen Bewegungen
eines Rettungsgerätewurfs auszuführen. Hier ist es
unbedingt notwendig während eines jeden Fluges mal den Griff
zum Rettungsgerät zu simulieren.
Denn
die Automation dieser Bewegung und Verinnerlichung anderer
Situationen kann unser Leben retten.
Durch Start, Landung, Einpacken / Abbauen,
wieder zum
Startplatz, neuer Start, haben wir nur wenig
Wiederholungsmöglichkeiten an einem Flugtag.
Desto wichtiger, somit äusserst sinnvoll, ist das mentale
(innerliche) Trainieren von Flugfiguren &
-situationen mit deren Bewegungsabläufen und das Aufbauen
mentaler Stärke.
In der Verkehrsfliegerei werden Piloten
darauf trainiert in Krisensituationen sich stets die Frage zu stellen: "Fliegt
das Ding noch?" Diese Frage hilft, die
aufsteigende Panik zu
bekämpfen und ruhig Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Ein
faszinierendes Beispiel für
mentale Stärke ist
Chesley B. Sullenberger,
der
Pilot, der einen Airbus erfolgreich auf dem Hudson vor New York
notwasserte. Ich bewundere diesen Menschen.
Insgesamt
verstrichen dreieinhalb Minuten
zwischen dem Ausfall der Triebwerke und der Landung, bei 250km/h und
mit 155 Menschen an Bord.
Bei der Notwasserung musste er mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen.
Er musste die Nase nach oben ziehen, damit das Flugzeug nicht einen
Überschlag machte und auf dem Wasser zerbrach. Er musste beide
Tragflächen genau parallel ausrichten und darauf achten, dass
der Airbus mit der richtigen Geschwindigkeit auf dem Fluss aufkam.
Hört sich fast wie eine Landung mit dem Drachen an, nur das
Ausstoßen fehlt.
Diese innere
Stärke lässt
sich trainieren: Sie macht Heldentaten wie
diese
sensationelle Airbus-Notlandung erst möglich.
Jeder Luftverkehrs-Pilot
hat "auswendig parat", was
er in Notsituationen zu tun hat und diese werden im Flugsimulator
trainiert, also ganz praktisch visualisiert.
Sullenberger zeigt wie er, in einer absoluten
Ausnahmesituation, punktgenau das zu leisten imstande war,
was er jahrzehntelang
trainiert hatte.
Luftverkehrspiloten sagen, dass es
von Vorteil ist, wenn
Situationen vorher mental trainiert wurden.
Dies gibt
ihnen
das Gefühl mehr Zeit zur Verfügung zu haben und
schneller reagieren zu können. Flugsituationen werden dort
nach dem Konzept des mentalen Trainings aufbereitet und trainiert.
Ob Sie glauben, dass Sie etwas
können,
oder
glauben etwas nicht zu können,
Sie
haben immer Recht.
(Henry
Ford)
Dies
wirst Du erreichen:
- Steigerung des Selbstbewusstseins,
Selbstmotivation
- Steigerung der Konzentration
während des Fluges und Wettbewerbes
- Mentale
Stärke
bringt mehr Ausgeglichenheit, Ruhe und Gelassenheit
- Bessere Beherrschung und
Harmonie zwischen Dir und Deinem Fluggerät
- Technik- und Talent-Potentiale
optimal ausschöpfen
- Umgang mit negativen Erlebnissen oder
Erwartungen, Ängsten z.B. nach Fehlstart/Crashlandung
- Innere Haltung und
Einstellungen, gedankliche Szenarien und Bilder verändern
- Umgang mit unerwünschten
Gefühlen und Verhaltensweisen,
- z. B. Selbstzweifel, Ungeduld,
Unbeherrschtheit

Durch
Mentaltraining lernst Du auf
Deine Intuition zu hören, kannst Blockaden abbauen und mit
störenden Faktoren wie Druck, Angst, Lampenfieber und
Nervosität besser umgehen. Du änderst
einschränkende Einstellungen in unterstützende
Glaubenssätze. Deine Potenziale und Ressourcen wirst Du voll
nutzen. Du entwickelst emotionale Stabilität, die
Grundvoraussetzung für gutes, sicheres Fliegen.
Alles, was wir sind, ist das Ergebnis dessen,
was wir
gedacht haben
(Buddha)
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